Beziehungsprobleme
Paarbegleitung:
Meine Aufgabe ist, Ihnen zu
helfen, den Kontakt wieder herzustellen, die Mechanismen
der Kontaktvermeidung bewusst zu machen und zu
transzendieren, womit eine Dynamik in Gang gesetzt werden
kann, in deren Verlauf die Selbstheilungskräfte der
Beziehung zum Tragen kommen.
Leiden an Beziehungen
Probleme in der Beziehung
mit anderen Menschen gehören zu den häufigsten psychischen
Belastungsfaktoren. Dies gilt nicht nur für
Liebesbeziehungen, sondern auch für Beziehungen am
Arbeitsplatz, Freundschaften etc. Die emotionale, d.h.
gefühlsmässige Belastung, die durch schwierige Beziehungen
entstehen kann, wird meistens unterschätzt, bildet aber
einen der einflussreichsten und nachhaltigsten Stressoren
in unserer Gesellschaft.
Beziehungsprobleme sind
individuell und vielfältig, und es kann das Leben
erleichtern, Antworten zum Beispiel auf die folgenden
Fragen zu finden:
Im Privatleben
· Was hat meine
Partnerwahl mit mir zu tun?
· Wie verhalte ich
mich selber in einer schwierigen Beziehung?
· Wie gehe ich
besser mit Beziehungskonflikten um?
· Wie kann ich
Streit-Situationen beenden?
· Warum gerate ich
immer in die gleichen Beziehungsmuster?
· Wie beendet man
eine schwierige Beziehung?
· Ich liebe meinen
Partner, aber ich kann mit ihm/ihr nicht leben. Was tun?
· Warum gelingt es
nicht, sich von der Mutter besser abzugrenzen?
·
Wie löse
ich mich aus der 'Kindheits-Beziehung' und dem Schmerz von
damals?
·
Warum immer ein schlechtes Gewissen?
In der Paartherapie spüren
wir gemeinsam hinderliche Beziehungsmuster auf.
Sie lernen Verstrickungen zu
erkennen und Konfliktsituationen selbstverantwortlich und
erfolgreich anzugehen.
Sie sollten einen Weg finden
-
wieder miteinander ins
Gespräch zu kommen
-
Ihre Beziehung neu zu
gestalten und zu überdenken
-
festgefahrene Konflikte
mit einer Außenstehenden Person zu klären
-
sich auf eine möglichst
faire Art auszutauschen und wieder anzunähern
Das innere Kind in der
Paarbeziehung
Das unbewusste Bedürfnis
unseres inneren Kindes hat großen Einfluss auf unsere
Beziehungen. Ohne es wirklich zu bemerken, machen wir den
Partner für unser Glück verantwortlich.
Wir sollten lernen für
dieses innere Kind selbst Verantwortung zu übernehmen. Wir
nehmen durch diese Veränderung eine große Last von unserer
Beziehung und Dinge wie natürliche Lebendigkeit, Liebe,
Verlangen und Leidenschaft finden erneut Platz in unserer
Partnerschaft.
Paardynamik und
Beziehungsdynamik
Ein Seitensprung, die Geburt
eines Kindes, eine psychosomatische Kur oder eine
Psychotherapie, die ernsthafte Erkrankung eines
Partners... bestimmte Ereignisse können das Gleichgewicht
in einer Partnerschaft heftig durcheinander bringen. Doch
das kann auch eine Chance sein.......
Sollten einige der unten
aufgeführten Punkte auf Sie zutreffen, ist der Schritt in
die Beratung der erste Schritt nach vorn
-
Sprach- und
Spannungslosigkeit, Langeweile und Monotonie bestimmen
Ihren Alltag
-
Kaum noch gemeinsame
Unternehmungen
-
Gefühlsverflachung und
emotionale Distanzierung der Partner voneinander
-
Ein Gefühl der Leere
bedingt durch seltene sexuelle Aktivitäten oder
Zärtlichkeiten
-
Sie fühlen sich von Ihrem
Partner eingeengt und in die Abhängigkeit gezwungen
-
Auseinandersetzungen wegen
der Aufgabenverteilung im gemeinsamen Haushalt
-
Immer wieder Streit und
gegenseitige Vorwürfe
-
Eskalation von psychischer
oder physischer Gewalt, Eifersucht
-
Psychosomatische
Beschwerden, Depression, Alkoholismus eines Partners
-
Seitensprung,
Außenbeziehung um mangelndes Selbstwertgefühl zu
kompensieren
-
Immer häufige Gedanken an
Trennung oder Scheidung
-
Sie fühlen sich allein,
nicht verstanden und ungeliebt
Was wollen wir gemeinsam
bewegen
-
Standortbestimmung für das
Paar - wo stehen wir, was wünsche ich von meinem
Partner, was sind realistische Anforderungen, was möchte
ich für die gemeinsame Zukunft?
-
Förderung der
Kommunikation und der Fähigkeit, eigene Wünsche zu
formulieren; zugleich: lernen, auf den anderen
einzugehen, einen Dialog zu gestalten und wieder genau
hinzuhören.
-
Aufarbeitung von
Verletzungen innerhalb der Partnerschaft, Hilfe beim
Versuch aus alten Beziehungsmustern "auszusteigen".
-
Streiten lernen -
Auseinandersetzs sie konstruktiv
sind, uns weiter bringen und nicht in einer
Streitspirale enden.
-
Auseinandersetzung mit der
Thematik: Nähe und Distanz zwischen den Partnern.
-
Psychologische Begleitung
bei Trennung und Regelung der Zeit nach einer Trennung.
-
Begleitung von
traumatisierten Paaren, bedingt durch einen Verlust,
Krankheit, Tod oder eine sehr belastende Situation.
Der
Beratungsablauf umfasst drei Stufen
1. Zielklärung
2.
Bestandsaufnahme und
3.
Veränderungsprozess
die aufeinander aufbauen und
ich nach Bedarf unterstützen kann.
Stufe 1: Klärung
Was will das Paar mit
Unterstützung der Beratung erreichen? Wie werden sich
diese Veränderungen auf die Partnerschaft auswirken? Gibt
es ein gemeinsames Ziel?
Stufe 2: Bestandsaufnahme
Welches Problem ist
entstanden und wo liegen die Lösungsmöglichkeiten.
In welcher Situation kommt
das Problem zum Tragen?
Analyse, aber auch die
Möglichkeit für Veränderung ist die Voraussetzung für
einen erfolgreichen Veränderungsprozess.
Stufe 3: Veränderung
Abgestimmt auf die
Ergebnisse der Bestandsaufnahme kann gezielte
Unterstützung für die angestrebte Veränderung in Anspruch
genommen werden.
Hier gibt es verschiedene
Möglichkeiten:
-
Kommunikation und
Konfliktlösung miteinander trainieren
-
Das Bemühen, mehr
Gemeinsamkeit und Genuss im Alltag herzustellen
-
Miteinander im Rahmen der
Sexualtherapie eingeschliffene und unbefriedigende
Rituale zu verändern
Bei der Arbeit mit Paaren
biete ich als eine Variante die
Mediation an - eine meist kurzfristige,
problem- und lösungsorientierte Vermittlung im
Konfliktfall. Diese Form des Konfliktmanagements begleitet
die Streitparteien in einem klar strukturierten Prozess
dahin, Gesprächspartner zu werden, die gemeinsam und
selbstbestimmt „ihren“ Konflikt beilegen.